Filigran

Die Tradition des ostfriesischen Filigran besteht seit vielen Jahren und ist zeitlos schön.
Nur noch wenige Goldschmiede beherrschen diese Technik, da sie äußerstes Geschick, Handwerkskunst und Geduld erfordert. Ich taste mich mit der Hilfe von Traute Zahn (www.filigranschmiede.de) langsam an diese überragende Goldschmiedekunst heran und bin stolz auf meine ersten Ergebnisse!

Zur Geschichte:

Der Name Filigran leitet sich ab von den lateinischen Worten „Filum“ (Faden) und „Granum“ (Korn). Seine erste Erwähnung fand diese Art der Schmuckherstellung bereits ca. 2000 Jahre v.Chr. in Troja. Schon damals schmückten die Etrusker sich und ihre Waffen hauptsächlich mit dem geschnittenen Draht und durch die Seefahrt wurde dieser Stil in den Küstenregionen bekannt. Bei den Friesen florierte der Handel und die Goldschmiedekunst und jedes friesische Volk entwickelte mit der Zeit seinen eigenen Stil. Die üppigen Colliers werden von Generation zu Generation vererbt und heutzutage werden diese immer gerne umgearbeitet und dem Geschmack der aktuellen Trägerin angepasst. Heute wird die Technik der filigranen Schmuckherstellung gern modern interpretiert, wobei die traditionelle Formsprache im Vordergrund steht.